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Suchbegriff: Maßnahmen der Zentralbank

Die Inflation in Frankreich sank im Januar unerwartet auf 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr und näherte sich damit der Nullgrenze, da die Energiepreise deutlich zurückgingen. Während Frankreich eine ungewöhnlich schwache Inflation verzeichnet, meldete Deutschland eine Inflation von 2,1 % und die Türkei kämpft trotz einer gewissen Abschwächung weiterhin mit Preissteigerungen von 30,7 %. Die Europäische Zentralbank hält an ihrem Inflationsziel von 2 % für die Eurozone fest.
Die Europäische Zentralbank meldet eine sich vergrößernde Finanzierungslücke für Unternehmen in der Eurozone, da die Banken trotz steigender Kreditnachfrage ihre Kreditvergabekriterien verschärfen. Die Banken führen höhere Risikoeinschätzungen aufgrund von Handelskonflikten und wirtschaftlicher Unsicherheit an, wobei Deutschland und Frankreich am stärksten betroffen sind. Die EZB hält ihren Leitzins bei 2,0 % und beobachtet diese Entwicklung, die zu einem Hindernis für das Wirtschaftswachstum zu werden droht.
Die Umfrage der EZB zum Kreditgeschäft der Banken zeigt für das vierte Quartal 2025 ein anhaltendes Wachstum der Kreditnachfrage von Unternehmen in der Eurozone, wobei für das erste Quartal 2026 ein weiterer Anstieg erwartet wird. Die Banken rechnen mit einer moderaten Verschärfung der Kreditvergabestandards, wobei Deutschland und Frankreich strengere Kreditbedingungen melden, während Spanien und Italien unverändert bleiben. Es wird erwartet, dass die EZB ihren aktuellen Zinssatz von 2,0 % beibehalten wird.
Umfragen der Europäischen Zentralbank zeigen eine wachsende Finanzierungslücke für Unternehmen in der Eurozone, wobei die Banken ihre Kreditvergabestandards im Jahr 2025 zum vierten Mal in Folge verschärfen. Große Unternehmen stehen vor größeren Herausforderungen als KMU, insbesondere in Deutschland und Frankreich in den Bereichen Immobilien, Fertigung und Bauwesen. Trotz der steigenden Nachfrage nach Krediten seitens der Unternehmen werden die Banken aufgrund der wahrgenommenen wirtschaftlichen Risiken durch Handelskonflikte restriktiver, was trotz stabiler EZB-Zinsen ein potenzielles Hindernis für das Wirtschaftswachstum darstellt.
SNB-Präsident Martin Schlegel lehnte es ab, sich zur Wahrscheinlichkeit negativer Zinsen trotz der Aufwertung des Schweizer Frankens zu äußern. Er erklärte, die aktuellen geldpolitischen Bedingungen seien angemessen, räumte jedoch ein, dass Exporteure vor Herausforderungen stünden. Er bestätigte die Abstimmung mit dem Bundesrat in internationalen Angelegenheiten und zeigte sich zuversichtlich, dass die guten Beziehungen zur US-Notenbank unter der neuen Führung fortgesetzt werden.
Die Reserve Bank of Australia hat die Zinsen um 25 Basispunkte auf 3,85 % angehoben. Dies ist die erste Zinserhöhung seit 2023. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren die über den Erwartungen liegende Inflation von 3,8 % und die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt. Der australische Dollar legte nach der Ankündigung zu, während Finanzminister Jim Chalmers einräumte, dass die Zinserhöhung Hypothekennehmer unter Druck setzen würde. Die Ökonomen sind sich uneinig, ob dies den Beginn eines anhaltenden Straffungszyklus oder nur eine vorübergehende Anpassung signalisiert.
Die Reserve Bank of Australia hat ihren Leitzins von 3,6 % auf 3,85 % angehoben. Dies ist die erste Zinserhöhung seit über zwei Jahren, da die Inflation weiter steigt. Die Entscheidung wurde von Gouverneurin Michele Bullock bekannt gegeben und spiegelt die anhaltende Straffung der Geldpolitik wider, mit der der Inflationsdruck in der australischen Wirtschaft bekämpft werden soll.
Der langsame Rückzug der Bank of Japan aus ihrer geldpolitischen Lockerungspolitik verläuft deutlich langsamer als ähnliche Maßnahmen der US-amerikanischen und europäischen Zentralbanken, was zu Befürchtungen führt, dass diese reichliche Geldversorgung zur anhaltenden Schwäche des Yen beiträgt. Die BOJ hält etwa 50 % der Staatsanleihen, verglichen mit 10 % bei der Fed, was auf ein deutlich langsameres Tempo der Straffung hindeutet, das die Aufwertung des Yen behindern könnte.
Experten prognostizieren für 2026 ein Wachstum des Schweizer Immobilienmarktes von 2–3 %, womit sich der Trend der letzten Jahre fortsetzen würde. Eine starke Nettozuwanderung und ein begrenztes Immobilienangebot treiben die Nachfrage an, während die Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank den Kauf in vielen Regionen erschwinglicher gemacht haben als das Mieten, was trotz gemischter makroökonomischer Aussichten ein günstiges Umfeld für den Erwerb von Immobilien schafft.
SNB-Präsident Martin Schlegel spricht über die Unterzeichnung eines Solidaritätsschreibens zur Unterstützung von Fed-Chef Jerome Powell angesichts des politischen Drucks von Donald Trump und betont die Bedeutung der Unabhängigkeit der Zentralbank für eine wirksame Geldpolitik und Inflationskontrolle. Er geht auf die Schwäche des Dollars, US-Staatsanleihen als wichtige Reserven und die Rolle von Gold bei der Diversifizierung in unsicheren Zeiten ein.
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